Dienstag, 7. Juni 2016

Gedanken am 8. Juni
Seelenfrieden ist der Schlüssel zu Heilung und Genesung. Die Erfahrung, die wir als Frieden bezeichnen ist, die körperlich- seelische Wahrnehmung von Gottes Gegenwart, das Sich- Eins- Fühlen mit dem Quell unseres Daseins. Der Kardiologe Herbert Benson hat die Physiologie des Friedens beschrieben – die sogenannte „Entspannungsreaktion“. Dabei handelt es sich um einen zutiefst regenerierenden „wachsamen hypometabolischen (von vermindertem Stoffwechsel gekennzeichneten) Zustand“, in dem der Blutdruck sinkt, die Herzfrequenz zurückgeht, das Immunsystem ins Gleichgewicht kommt und das Denken sich beruhigt, wodurch eine tiefere Weisheit hervorscheinen kann.

Montag, 6. Juni 2016

Gedanken am 7. Juni
Seelenfrieden schafft die günstigsten Bedingungen für die Möglichkeit körperlicher Genesung. Der grosse Physiologe und Verhaltensforscher Iwan Pawlow zog sich lange vor der Entdeckung der Antibiotika eine schwere Infektion zu. Als er schon fast im Sterben lag, erteilte er einem seiner Assistenten den merkwürdigen Auftrag, ihm einen Eimer voll warmen Flussschlamm zu holen. Kaum war der Mann zurück, als Pawlow die Hände in den Eimer steckte und anfing, wie ein Kind im Matsch zu spielen. Binnen wenigen Stunden ging das Fieber zurück. Pawlow hatte sich folgendes überlegt: Wenn es ihm gelänge, den friedvollsten, wunderschönsten Moment seines Lebens neu zu durchleben, hätte sein Körper die grössten Chancen, wieder zu genesen. Als er sich daran erinnerte, dass seine Mutter in seiner Kindheit die Wäsche im Fluss gewaschen und ihm dabei Geschichten erzählt hatte, während er glücklich im Schlamm spielte, erschuf er diese Situation neu, und sein Organismuss fand tatsächlich wieder zu seinem inneren Gleichgewicht zurück.

Sonntag, 5. Juni 2016

Gedanken am 6. Juni
Ian Gawler war ein 25 jähriger Tierarzt und Zehnkämpfer, als ihm wegen Knochenkrebs ein Bein an der Hüfte amputiert werden musste. Trotzdem bildeten sich binnen wenigen Monaten Metastasen im ganzen Körper, und die Ärzte gaben ihm nur noch zwei Wochen zu leben. Anstatt sich dieser Prognose zu fügen, heiratete er seine Sprechstundenhilfe, und dann machten sich die beiden daran, Heilung auf jeder nur möglichen Ebene zu empfangen. Sie suchten einen energetischen und einen medialen Heiler auf. Ian stellte seine Diät um und verbrachte täglich mehrere Stunden in einer tiefen, stillen Meditation, die dem Gebet der Sammlung ähnelte. Der Krebs ging mehr und mehr zurück,bis er schliesslich nach Ablauf von vier Jahren vollends verschwunden war. 20 Jahre später fragte ein Freund Ian, was er als die Ursache seiner erstaunlichen Genesung ansah. Er antwortete: „Seelenfrieden:“

Samstag, 4. Juni 2016

Gedanken am 5. Juni
Ein Kurs in Wundern definiert Wunder als eine Veränderung der Wahrnehmung. Spirituelle Heilung ist insofern ein wirkliches Wunder, als sie uns befähigt, unsere begrenzten und begrenzenden Vorstellungen aufzugeben und zu erkennen, dass nichts, was auf der äusseren Ebene geschehen kann, unseren inneren Frieden zu erschüttern vermag, wenn wir die Erkenntnis unseres Einsseins mit Gott zu unserem höchsten Anliegen gemacht haben.

Freitag, 3. Juni 2016

Gedanken am 4 Juni
Solange wir Gott als etwas wie einen „kosmischen Weihnachtsmann“ ansehen, der nur dazu da ist, unsere Wünsche zu erfüllen, halten uns unsere Gebete in einem Gefühl des Mangels gefangen. Im Universum ist alles in überreichem Masse vorhanden. Gott hat bereits für die Befriedigung all unserer Bedürfnisse gesorgt. Wir brauchen uns nur der Gnade zu öffnen, die jederzeit gegenwärtig ist. Der spirituelle Heiler und Mystiker Joel Goldsmith schrieb: „Du beginnst zu verstehen, dass Gott weder geben noch vorenthalten kann. Du kannst dich der Gnade Gottes verschliessen, aber durch das Gebet kannst du dich auch wieder mit deinem Urquell vereinigen. Dann wird dein Gebet kein Suchen nach diesem oder jenen mehr sein: Es wird ein Bitten und Anklopfen sein um mehr Licht, grössere spirituelle Weisheit, grössere Geistesklarheit.“

Donnerstag, 2. Juni 2016

Gedanken am 3. Juni
Jesus erklärte wiederholt: „Ich und der Vater sind eins.“ Gott manifestiert sich als eine Vielzahl scheinbar individueller Geschöpfe, doch jeder von uns hat seine Identität in Einheit mit dem Göttlichen. Wenn wir beten, ist es nicht so, dass wir hier unten zu jemandem da oben sprächen. „Ich uns der Vater sind eins.“ Nicht zwei. Wenn unsere Wahrnehmung klar wäre, wie die Wahrnehmung Jesus oder Buddhas oder irgendeines anderen Erleuchteten, würden wir augenblicklich alle Dualität von Gott und Mensch, „ich“ und „die anderen“, Gut und Böse, Leben und Tod hinter uns lassen. Wir wüssten, dass das ewige Himmelreich hier und jetzt ist, in jedem einzelnen von uns.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Gedanken am 2. Juni
Der Apostel Paulus schrieb: Jetzt sehen wir noch dunkel, wie durch einen Spiegel rätselhaft; einst aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt noch ist mein Erkennen unvollkommen; dann aber werde ich erkennen, so wie ich auch erkannt werde. (1. Korinther 13, 12)
Paulus versteht unter spiritueller Heilung den Unterschied zwischen der relativen Wirklichkeit, in der wir „dunkel, wie durch einen Spiegel rätselhaft“ sehen, und dem Gewahrwerden der absoluten Wirklichkeit, des göttlichen Geistes, der jenseits aller uns vertrauten Gegensatzpaare ist – dem Zustand nämlich, in dem „ich erkenne, so wie ich auch erkannt werde“, dem Zustand bewussten Einsseins mit Gott.