Unser Geist ist wie ein Feld, auf dem viele Samen keimen. Manche dieser Samen werden vom Wind hereingeweht. Andere werden absichtlich in den Boden gesteckt. Wir müssen unseren geistigen Garten gewissenhaft bestellen – alle Keime des Selbsthasses sorgfältig ausreissen und die Samen der Selbstliebe hegen und nähren.
#selbstliebe
Dienstag, 7. Februar 2017
Montag, 6. Februar 2017
Gedanken am 7. Februar (Taumond)
Die geistige Angewohnheit des Selbsthasses abzuschaffen ist eine wichtige Voraussetzung des spirituellen Wachstums. Swami Vivekananda, durch dessen 1893 vor dem ersten „Weltparlament der Religionen“ gehaltenen Vortrag der Vedanta im Westen bekannt wurde, sagte: „Unsere vornehmste Pflicht ist, uns selbst nicht zu hassen.“
Sonntag, 5. Februar 2017
Gedanken am 6. Februar (Taumond)
Es ist oft leichter, unser Herz der Natur, Tieren, Kindern oder anderen Menschen zu öffnen als uns selbst. Praktisch vom Augenblick unserer Geburt an werden die meisten von uns von Eltern, Lehrern, Altersgenossen, Kirche, Werbung und den Medien mit Botschaften bombardiert, die uns vorschreiben, wie wir auszusehen, uns zu verhalten und zu fühlen haben, um den gängigen Idealen zu entsprechen. Unser Herz verhärtet sich immer mehr gegen uns, und wir treten in einen Teufelskreis von negativer Selbstbeurteilung und Projektion dieser Werturteile auf andere.
Samstag, 4. Februar 2017
Gedanken am 5. Februar (Taumond)
Es ist völlig natürlich, dass das Herz sich im Laufe des Tages viele Male rhythmisch öffnet und schliesst, wie der Kelch einer Blüte. Es wird uns immer dann am deutlichsten bewusst, dass unser Herz sich öffnet, wenn es davor völlig verschlossen gewesen war. Dieses sich öffnen ist wie ein Gnadengeschenk, ein Moment erhöhten Gewahrseins, da wir uns aus dem kleinen Geist aufschwingen und in den grenzenlosen Himmel des Grossen Geistes Gottes emporsteigen.
#geistgottes
Freitag, 3. Februar 2017
Gedanken am 4. Februar (Taumond)
„Herzoffenheit“ ist sowohl ein körperliches Gefühl als auch eine innere Einstellung. Da der Körper- Geist ein Ganzes ist, passen sich unsere Gedanken automatisch dieser physischen Realität an, wann immer wir die körperliche Empfindung der Herzoffenheit in uns erzeugen.
Donnerstag, 2. Februar 2017
Gedanken am 3. Februar (Taumond)
Die Bilder, die wir in unserem Geist hervorbringen, erschaffen die Wirklichkeit, in der wir leben. Wenn wir uns als hartherzig, starr und unnachsichtig ansehen, dann krampft sich der kleine Geist wie eine Faust um dieses Bild. Wenn wir uns als liebevoll, mitfühlend und „herzoffen“ ansehen, dann laden wir den Grossen Geist Gottes ein, diese hohle Form auszufüllen. Das alte Sprichwort „Nächstenliebe beginnt zu Hause“ bedeutet, dass wir ein liebevolles, wachsendes Bild unserer selbst haben sollten.
#geistgottes
Mittwoch, 1. Februar 2017
Gedanken am 2. Februar (Taumond)
Heute ist ein Übergangstag, auf halbem
Weg zwischen Wintersonnenwende und Frühlingssonnenwende. Die
Kraft der Sonne macht sich zunehmend bemerkbarer, und die Tage werden
allmählich länger. Im Boden kämpfen die Samen darum, ihre Hülle
zu sprengen, und ebenso schwillt in deinem Herzen der Gottessame
und treibt seinen Keim in Richtung Licht.
#gottessame #licht
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